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San Bernardino Radtour 2003

Reisebericht

1. Etappe: Konstanz - Büchen (55,3 km)

Nach einer langen Nachtdienstwoche ging es voller Vorfreude auf die bevorstehende Tour mit dem Rad Richtung Hauptbahnhof. Als ich am Bahnhof ankam war es 9 Uhr morgens und ich hatte noch 30 min. Zeit. Langsam schob ich mein Rad + Anhänger auf den Bahnsteig. War gar nicht so leicht mit dem langen Gespann die Menschenströme zu kreuzen.
Der Zug fuhr heute mal ohne Verspätung ab. Außer mir war noch ein anderer Radler im Abteil. Ich stellte mein Rad ab und ging in das benachbarte Abteil um nicht die ganze Zeit auf dem Notsitz neben meinem Rad sitzen zu müssen. Irgendwo bei Karlsruhe schlief ich dann ein...

Als ich aufwachte war der Zug schon am Ufer des Bodensees Richtung Konstanz unterwegs. Ich packte meine Sachen zusammen und bereitete mich auf den Ausstieg vor. Zuerst schaffte ich das Rad, dann den Hänger nach draußen. Nachdem alles angebaut war machte ich mich auf den Weg. Diesen fand ich sofort, denn ich erinnerte mich an unsere Bodensee Radtour und erkannte den Bahnübergang in der Nähe der Grenze sofort wieder.
Den Bodenseeradweg fand ich nun wie von selbst. Hier direkt am Ufer wehte ein kräftiger Wind von der Seite und zeitweise auch von vorne. Ich gab mir Mühe so schnell wie möglich voran zu kommen, denn ich war immer noch ziemlich müde vom Nachtdienst. Da ich die Landschaft hier schon kannte beschränkte ich mich aufs Kilometerfressen. In Romanshorn machte ich eine kleine Pause. Der Wasserstand des Bodensees war, auf Grund des heißen Sommers, ziemlich niedrig.
Nach etwas mehr als 2 Stunden erreichte ich Rohrschach. In einem Supermarkt kaufte ich mir etwas für das Abendbrot ein. Hier wollte ich mir einen Campingplatz suchen. Etwas weiter in Rheineck - Büchen fand ich dann einen kleinen CP der aber anscheinend nur für Dauercamper geöffnet war. Der Besitzer war leider nicht da. In einem Schaukasten fand ich dann den Hinweis, das Radler diese Telefonnummer anrufen sollten. Gut das es Handy’s gibt... Ich rief den Besitzer an und er erlaubte mir für eine Nacht auf der Liegewiese des Pools zu zelten. Das war eine gute Nachricht, denn ich war saumüde und es dämmerte auch schon langsam. Ich baute mein Zelt auf und fing an mir etwas zu kochen. Kurz darauf kam der Besitzer zurück. Ich bezahlte 10SFR und bekam noch 2x1SFR Münze zum Duschen zurück. Die sanitären Einrichtungen waren superneu und supersauber. Auch Waschmaschine und Trockner fehlten nicht.
Nach einer ausgiebigen heißen Dusche (1SFR genügten) ging es bald ins Bett.

2. Etappe: Büchen - Bad Ragaz (81,4 km)

Heute sollte mich mein Weg tiefer in die Schweiz führen. Da ich am Morgen irgendwie nicht richtig in die Gänge kam, bin ich erst um 11 Uhr losgefahren. Am Rhein entlang fuhr ich in die Berge. Das Wetter war toll und so konnte ich die wunderschöne Landschaft genießen. Der Radweg war wirklich sehr gut ausgeschildert, verfahren war kaum möglich. Meine Beine ließen mich nicht im Stich und so fuhr ich Kilometer um Kilometer in zügigem Tempo. Auch die Qualität der Radwege war hervorragend, selten gab es kurze Abschnitte mit Schotter. Es war kaum zu glauben, ich war in der Schweiz, um mich herum hohe Berge, aber der Weg war absolut flach. Heftigste Steigung war mal eine Auffahrt auf eine Brücke, sonst eher holländische Verhältnisse.
In Buchs kaufte ich mir mein Mittagessen ein und fuhr über eine Brücke über den Rhein in das Fürstentum Liechtenstein. Immer am Rhein entlang erreichte ich ziemlich schnell Vaduz. Von hier aus hatte ich einen schönen Blick auf den Sitz des Fürsten. Direkt am Stadion machte ich meine Mittagspause. Apropos Stadion, die Prokopffussballplatzquote
© im Fürstentum war fast so hoch wie auf den Westmänner Inseln :-)
Ein Blick auf die Karte verriet mir das ich schon fast das halbe Fürstentum durchradelt hatte. Dabei war ich doch erst ca. 20 min unterwegs...
Nach der Pause ging es weiter. Ich kam an einer Fußgängerbrücke (neben einem Heliport) vorbei und überlegte, ob ich schon hier auf die andere Seite des Ufers wechseln sollte ( :-)) ) Ich entschied mich noch etwas weiterzufahren. Nach ca. 1km überholte mich ein älterer Herr auf seinem Moped und sagte mir das der Weg in wenigen Kilometern endete und ich dort nicht weiterfahren könne. Das war wirklich nett! Ich drehte natürlich um und fuhr dann doch über die Fußgängerbrücke.
Nach Bad Ragaz war es nicht mehr weit. Den schönen im Wald gelegenen Campingplatz fand ich sofort. Ich suchte mir ein Plätzchen und baute mein kleines Zelt auf. Beim Abspannen passierte dann das Unglück. Mit einem Mal riss hinten am Lüfter das Zelt auf gut 20cm ein! Na super!!! 2 Tage unterwegs und schon das Zelt gefetzt. Ich überlegte wie ich das nun am Besten reparieren könne und entschied mich dazu es mit Gewebeklebeband auf beiden Seiten zu kleben. Tatsächlich hielt es auch beim Abspannen dem Zug stand. Das Abspannen ist konstruktionsbedingt unbedingt notwendig, sonst liegt das Außenzelt auf dem Innenzelt auf. Noch mal Glück gehabt, die Tour konnte weitergehen!

Ich fuhr mit dem Rad in die Stadt um einzukaufen. Erst beim Bezahlen merkte ich das mir der CP Besitzer falsch rausgegeben hatte und so hatte ich nur 5SFR für die Übernachtung bezahlt (eigentlich 15SFR). Da ich den “reduzierten” Preis für gerechtfertigt ansah (Radler mit 1-Mann Zelt kostet sonst soviel wie Auto mit 4-Mann Zelt) sagte ich auch nichts. Bad Ragaz ist ein sehr schönes Städtchen das sehr viel Wert auf Kultur legt. So stehen in der Stadt viele verschieden Skulpturen und andere Werke verschiedener Künstler.

3. Etappe: Bad Ragaz - Andeer (69,2 km)

Heute war es immerhin erst 10 Uhr als ich mich auf meinem Rad auf den Weg machte. Mein erstes Ziel heute war Chur. Der Weg bis dorthin verlief weiterhin flach und ich kam trotz Gegenwind gut voran. In Chur habe ich den Veloland Radweg Nr.6 ziemlich schnell gefunden. (Tipp: Wenn man mal den Faden verloren hat, an den Bahnhöfen ist der Radweg meistens beschildert) Auf dem Weg durch Chur verlor ich den Radweg einige Male, weil in der Stadt einfach zu viele Dinge auf einen wirken und da geht ein kleines Schild schon mal unter. Da ich aber immer frühzeitig wieder umkehrte fand ich den Weg schnell wieder. Kurz nach Chur dachte ich, ich hätte mich schon wieder verfahren, führte mein Weg doch über den Hof des Fuhrparks der schweizer Armee. Doch zum Glück sah ich am Ende des Hofes die kleinen Radwegschilder...
Nach kurzer Zeit kam dann die erste nennenswerte Steigung auf mich zu. Ein Schild auf dem Stand “100m in 1km” warnet mich schon vor. Die ersten Meter gingen ja noch, aber dann war schluß. Die Steigung war ziemlich heftig, aber nicht diese, sondern eher der schlechte Untergrund, zwangen mich zum Schieben. Das sollte sich auch den Rest der Steigung nicht ändern. Oben angekommen ging es ein ganzes Stück nun über dem Rhein weiter Richtung Thusis. Hier im Wald war es recht frisch und ich verschob meine geplante Pause auf den nächsten sonnigen Platz. Immer an einer stelen Felswandvorbei ging es relativ eben gut voran. An einer Stelle mit überhängenden Felswänden machte ich eine kleine Photopause. An einer schönen Wiese machte ich dann meine wohlverdiente Mittagspause.

Der Weg bis nach Thusis war nach einer kurzen aber knackigen Abfahrt leicht ansteigend. Die Landschaft war wirklich wunderschön, immer wieder fuhr ich an Burgen und Türmen vorbei. In Thusis habe ich mich dann für den ersten richtigen Anstieg noch mal mit Getränken eingedeckt. Die Sonne schien heute schön vom Himmel und ich gönnte mir noch eine kleine Pause bevor es losgehen sollte. Der Einstieg zur Via Mala lag direkt vor mir und ich freute mich schon sehr darauf sie zu durchfahren. Kurz nach dem Abzweig kam auch schon der erste Tunnel. Noch nie bin ich vorher mit dem Rad durch einen Tunnel gefahren... Schon ein komisches Gefühl, wenn man die Autos schon hört obwohl sie noch weit weg sind. Durch dieses mulmige Gefühl trat ich fester in die Pedale, aber ich musste mit meinen Kräften haushalten und so zwang ich mich wieder etwas lockerer zu fahren. Nach dem dritten Tunnel sah ich einen Polizisten auf der Fahrbahn den Verkehr regeln, da er mich durchwinkte dachte ich an nichts böses. Als ich dann um die Kurve bog sah ich dann was los war. Dutzende Autos des SWR standen hier herum und verdeckten meine schönen, hart erkämpften Fotomotive! Als ich fragte was hier denn gerade gedreht werden würde und die Antwort “Straßen der Lieder mit Gotthilf Fischer” war, gab es nur einen Gedanken... Schnell weg hier!!!
Weiter ging die Straße stetig bergauf, doch die Steigungen waren moderater als ich dachte und so kam ich noch relativ fit in Andeer an. Am Brunnen machte ich erstmal eine Pause. Schon die ganze Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt noch weiter bis Splügen zu fahren. Das Wetter war so schön und wer weiß wie es morgen aussehen würde... außerdem kamen morgen noch die Höhenmeter zum Pass hinzu. Dagegen sprachen die noch zu fahrenden 16km und 500Hm. Jetzt fühlte ich mich noch fit, aber in 5-10km wer weiß wie es dann aussieht... Ich war hin und her gerissen, einmal stieg ich auf um weiterzufahren, dann stieg ich wieder ab. Nach 30min beendete ich den Blödsinn und entschied mich für die strikte Einhaltung der Tourplanung: Ich blieb! Der Campingplatz war gleich um die Ecke und der Betreiber wies mir meinen Platz zu. Direkt neben einem großen Tisch konnte ich mein Zelt aufbauen. Sogleich gesellte sich ein Dauercamper, ein älterer Schweizer, zu mir und verwickelte mich in ein Gespräch. Dabei hatte er mich in sein Herz geschlossen und nun wurde ich von ihm versorgt wie ein eigener Enkel. Jede Stunde bekam ich eine Kanne heißes Wasser gebracht, für Kaffee... dann bekam ich einen Klappstuhl, damit ich mich nicht auf den Boden setzen musste... und am Abend, als es dämmerte bekam ich seine Zeltlaterne, die ich trotz Protest bis morgen früh behalten sollte! All das sind nur wenige Dinge und doppelt so viele habe ich höflich aber immer deutlich werdender abgelehnt. Aber es hat ihm Freude bereitet und deshalb war das auch in Ordnung. Er hat bestimmt gedacht: Der arme Kerl, hat kein Auto um in Urlaub zu fahren, dem muß ich was Gutes tun...

Außerdem hat er mich dazu gebracht, etwas zu sagen, an das ich immer wieder denke und was mich bis heute noch glücklich macht. Als er mich nach meiner Route fragte und ich ihm von der Umrundung der Seen und meinem Endziel Bergamo erzählte, fragte er mich warum ich denn so fahren würde, das ist doch ein Umweg! Und ganz selbstverständlich ohne zu überlegen und mit einem Lächeln im Gesicht sagte ich: Ist doch egal, ich habe Zeit...

4. Etappe: Andeer - Bellinzona (88,4 km)

So, endlich war der Tag gekommen an dem sich der Wunsch mit dem Rad die Alpen zu überqueren erfüllen sollte. Da ich ja heute Großes vorhatte war ich schon um 8:30 Uhr fertig mit dem Zusammenpacken. Mein Campingnachbar hatte mich am Morgen wieder mit heißem Wasser für den Kaffee versorgt und so konnte ich alles schneller verpacken.
Ab Andeer ging es gleich ordentlich bergauf. Ich trat ruhig in die Pedale um nicht schon hier an den ersten Serpentinen hoch nach Splügen meine Kraft allzu stark zu strapazieren. Vorbei am Einstieg zur Roflaschlucht ging es stetig bergauf. Die Steigungen waren moderat und so kam ich besser voran wie gedacht. Ich genoss die Landschaft und das schöne Wetter. Hin und wieder überholten mich ein paar Rennradler. So spulte ich Serpentine um Serpentine ab. Mal war es wieder etwas flacher, oder es ging kurz bergab, aber trotzdem kam Höhenmeter um Höhenmeter dazu. Plötzlich stand ich an dem Bergsee an dessen anderem Ende Splügen liegt. Da war ich wirklich überrascht, das ging schnell und war kaum anstrengend. Der Radweg führte am linken Ufer des Sees vorbei. Dieser Abschnitt war in einem sehr schlechten Zustand. Auf einem klassischen Trekkingrad wäre dieser Abschnitt sicherlich problematisch geworden. Ich ärgerte mich, das ich nicht die Straße weiter gefahren bin, denn diese war kaum befahren und landschaftlich viel schöner. Am Ende des Sees ging es nochmals kurz bergauf und schon war ich in Splügen (ca.1500m ü.NN). Die Vegetation war hier schon verändert, die Baumgrenze an den Hängen schon sehr nah. Ich machte eine Kurze Pause und aß einen Müsli Riegel. Die Sonne hielt mich schön warm und ich ärgerte mich das ich meine lange Hose an hatte. Nun ging es zeitweise auf der Straße dann wieder auf Feldwegen weiter. Nufenen und Hinterrhein waren schnell erreicht. Die kleinen Dörfer waren sehr schön. Es gab viele alte Bauernhäuser zu bestaunen. Praktisch fand ich auch das in jedem Dorf, in der Mitte ein Brunnen steht. So braucht man sich keine Sorgen über die Wasserversorgung zu machen, bzw. muss man nicht 3L Vorrat mitschleppen. Auch am Anstieg zum Pass kommt nach knapp etwas über der Hälfte ein Brunnen. Von Hinterrhein aus sieht man schon den Einstieg zum Pass. Ich atmete noch mal tief durch und wollte dann mein Abenteuer beginnen. Doch mein Magen knurrte plötzlich. Mist! Ich hatte ganz vergessen eine Mittagspause einzulegen! Ich überlegte kurz was ich denn nun machen sollte... Fahr ich weiter, bekomme ich unterwegs vielleicht richtig Hunger und die Kraft verschwindet, esse ich jetzt, liegt mir das Essen im Magen und das Blut verschwindet im Magen-Darm Bereich und nicht in den Beinen wo es sein sollte... Ich ärgerte mich sehr darüber, nicht an das Essen gedacht zu haben. Ich entschied mich jetzt zu Essen und danach eine Verdauungspause zu machen. Ich setzte mich ins Gras aß zwei Brötchen und genoss die Landschaft. Fast gegenüber sah man einen Gletscher und die anderen Berghänge waren schon rot verfärbt. Der Herbst war hier schon in vollem Gange. Als ich dann loswollte ließ ich erst eine Gruppe von Harley Fahrern passieren. Noch Minuten später hörte ich sie...

Dann ging es los... Bedächtig trat ich in die Pedale. Kurbelte mich ganz ruhig im vorletzten Gang Serpentine um Serpentine nach oben. Zum Zeitvertreib zählte ich die Serpentinen. Es waren 17 Stück, glaube ich zumindest, bis ich an zwei kleinen Häusern vorbeikam. Hier war ein Brunnen und eine Unterstellmöglichkeit. In der Ferne sah man einen Wasserturm und ein Reservoir. Endlich hatte man ein Ziel vor Augen. Ich arbeitete mich immer weiter vor, aber jeder Kilometer zog sich nun ewig in die Länge. Die Steigung fing nun langsam an in den Beinen zu beißen. Ich war froh als ich am Turm ankam. Ich hielt kurz an um etwas zu trinken. Es konnte nicht mehr weit sein bis zum Pass, das verschaffte mir neue Motivation und ich trat noch mal richtig in die Pedale. Nach einer Kurve sah ich dann die Hospiz, welche direkt am Passschild steht. Nur noch wenige Meter!!! Ich kam mir vor wie Jan Ulrich kurz vor einem Etappensieg in L’Alpe d’Huez. Am liebsten hätte ich wie ein Sieger die Arme hochgerissen, aber ich kann ja nicht freihändig fahren ;-)  Ich hatte es geschafft! Ich passierte den höchsten Punkt der Tour mit 2066 m ü.NN. Ich fotografierte die eindrucksvollen Berge um mich herum. Leider war hier oben das Wetter bald nicht mehr allzu schön, aber das machte mir nichts aus. Hauptsache ich war oben! Ein Rennradler machte dann das Passfoto von mir. Ich setzte mich hin schaute über den kleinen See und genoss den Augenblick des Triumphes.
Nach einer halben Stunde zog ich meine Jacke an und begann das nächste Abenteuer: Die Abfahrt! Da freute ich mich schon den ganzen Tag drauf und ich sollte nicht enttäuscht werden. Total überwältigt war ich von dem Blick ins Tal und auf das was mich nun erwartete. Leider war es etwas diesig und so konnte man nicht das ganze Tal entlang schauen.
Reißverschluss hoch, Brille auf und ab ging’s! Man war das geil!!! Ich preschte die Serpentinen hinab. Ich kam mir vor als säße ich auf einem Motorrad. Die Kurven kurz anbremsen und dann reinlegen. Dank des Hängers ging das hervorragend. Ich spürte kaum eine Einschränkung beim Fahren durch das Gepäck, ganz im Gegenteil er machte mich noch schneller als eh schon war. Vor mir fuhr nun ein etwas unerfahrener Serpentinenfahrer. Es ärgerte mich kurz das er mich aufhält, aber beim anbremsen der nächsten Kurve überholte ich ihn. Das war echt der Hit! Ich überhole ein Auto mit dem Rad! Daran könnte ich mich gewöhnen...
Dann erreichte ich San Bernardino Dorf. Ein kleines schönes, aber vertouristetes Bergdorf. Nach San Bernardino geht es wieder bergauf, aber nur für ein kurzes Stück und ging es wieder abwärts! Auf einer Geraden, ich war gerade gut in Fahrt, kam ich dem Auto vor mir immer näher. Kurz entschlossen überholte ich dieses mit gut 65km/h. So konnte es weitergehen... :-))
Das Tal fiel wie Treppenstufen ab. Es gab sehr steile Passagen mit Serpentinen, danach immer wieder flache Stücke. Nach ca. 20km war ich unten. Von 2066m ü.NN auf 250m ü.NN hinunter. Hut ab, vor allen die von Süden her hier rauf fahren.
Nun ging es immer im Tal entlang Richtung Bellinzona. Vorbei an Kirchen und Klöstern auf guten Wegen. An einer Autobahntankstelle kaufte ich mir noch etwas für das Abendessen. Jetzt wurde ich das erste Mal auf italienisch angesprochen. Mein hilfloses Gesicht verriet der Verkäuferin das ich sie nicht verstanden hatte und sie schaltete einfach so um auf deutsch. Der Weg zog sich jetzt ziemlich und die Landschaft war jetzt auch weniger reizvoll. Meine Beine wurden auch langsam schlapp und ich wünschte mir einen Campingplatz herbei. Bellinzona war aber auch nicht mehr weit. Die letzten Kilometer vor Bellinzona ärgerte ich mich sehr über den ausgeschilderten Weg. Die Qualität war so schlecht das man mit einem Tourenrad hier nicht fahrend durchgekommen wäre. Tiefe Schlaglöcher, tiefer Sand, Furchen von Traktorenreifen quer zur Fahrbahn, usw. Ich dachte mir die wüstesten Beschwerde E-Mails aus die ich nach meiner Ankunft zu Hause zu Veloland Schweiz schicken wollte. Mit etwas Abstand betrachtet muss man Veloland Schweiz ein Riesen Kompliment für die Ausschilderung und Infos an der Strecke machen! Eine Detailkarte war den ganzen Weg über nicht von Nöten.
In Bellinzona führt der Radweg direkt am CP vorbei. Ich baute mein Zelt auf, kochte etwas und lies meinen erfolgreichen Tag noch einmal Revue passieren.

5. Etappe: Bellinzona - Baveno (75,8 km)

Die Etappe von gestern spürte ich deutlich in meinen Beinen. So ließ ich es langsam angehen und rollte gemütlich durch Bellinzona. Da ich nicht genau wusste wie der Radweg verläuft, entschied ich mich dazu über die Straße nach Locarno zu fahren.

 Leider war das Wetter heute nicht so schön. Die Wolken hingen tief, aber wenigstens regnete es nicht. Die Straße Richtung Locarno war doch recht stark befahren und zudem ziemlich hügelig. Kurz vor Locarno suchte ich dann wieder den Radweg. Es dauerte nicht lange und ich fand ihn wieder. Der Radweg verlief flach an einem Fluß entlang. Nach kurzer Zeit war ich dann auch schon in Locarno. Der Fahrradweg teilte sich auf. Einmal am Ufer entlang und einmal durch die Straßen der Stadt, aber auch in Ufernähe. Ich entschied mich für letzteres, da am Ufer unendlich viele Fußgänger unterwegs waren und an Fahrradfahren kaum zu denken war.
An der Anlegestelle der Boote machte ich ein kleines Päuschen. Ich hatte Glück,denn es war genau 12Uhr und die Glocken der Stadt stimmten zu einem schönen Konzert an. Hier traf ich auch zwei andere Reiseradler, die ersten auf der Tour. Ansonsten sieht man hier überall, das hier das Geld zu Hause ist. Lauter Reiche und Schöne oder welche die es gerne wären...
Weiter ging es an einem Planetenweg entlang Richtung Ascona. Ich fuhr jetzt einfach nach Gefühl durch die Straßen, denn die Beschilderung war jetzt ziemlich lückenhaft und das Ufer war auch kaum noch zu sehen. Auch Ascona hat einen schönen Stadtkern, meiner Meinung nach schöner als in Locarno.
Jetzt fuhr ich direkt am Ufer des Lago Maggiore entlang. Der Protz hier am Schweizer Ufer war fast unerträglich. Die Villen die unterhalb und überhalb der Straße am steilen Ufer lagen hatten keine Treppen, sondern überall standen kleine Aufzugshäuschen herum. Die entsprechenden Karossen standen natürlich gleich daneben. Der Verkehr hielt sich auf Grund des schlechten Wetters in Grenzen. Die plötzliche Häufung von Tankstellen deutete mir an das die italienische Grenze unmittelbar bevorstand. Ein paar Kurven weiter war es dann soweit: Ich war in Italien, immerhin das erste Mal! Schlagartig veränderte sich das Ufer. Es war zwar noch recht vornehmen, aber lange nicht so wie in der Schweiz.
Das Wetter wurde immer schlechter und der Verkehr immer heftiger. Durch die tiefen Wolken konnte ich noch nicht einmal das andere Ufer erkennen. So zogen sich die Kilometer ziemlich. Ab Verbania beginnt es dann zu regnen. Zum ersten Mal kommt meine neue Regenausrüstung zum Einsatz! Nach ein paar Kilometern kommt ein Campingplatz der von außen ganz nett aussieht. Ich wollte zwar noch etwas weiterfahren, aber im Regen hatte ich dann auch keine Lust mehr.
Die Frau im Büro war ziemlich mürrisch und megalangsam. Ich konnte mich hinstellen wo ich wollte und so entschied ich mich für einen Platz unter dicht zusammen gewachsenen Ahornbäumen, die das defekte Zelt wie ein Dach schützten. Da am heutigen Sonntag unterwegs nichts zum Essen aufzutreiben war entschied ich mich in die CP-Pizzaria zu gehen. Die Wettervorhersage für Morgen sagte schönstes Wetter voraus, doch das konnte ich mir zum besten Willen nicht vorstellen...

6. Etappe: Baveno - Germignaga (81 km)

Als ich an diesem Morgen aus dem Zelt krabbelte, dachte ich, ich sehe nicht richtig. Sonne!!! Strahlender Sonnenschein! Wie war das denn möglich? In der Nacht hatte ich von Wind nichts mitbekommen und ich dachte das in den Bergen die Wolken sich so richtig festbeißen können. Egal! Hauptsache schönes Wetter!
Gut gelaunt fuhr ich am See entlang Richtung Stresa. Hier am südlichen Ufer des Lago Maggiore blühte der Nobeltourismus. Ein Grand Hotel im alten Stile neben dem anderen. Dementsprechend sind natürlich auch die Touris. Eine alte nette Dame sprach mich auf meine Reise an. Wir unterhielten uns etwas und ich musste immer wieder über ihre vornehme Wortwahl schmunzeln. Hier im Süden gibt es auch kleine Inseln im See, die Isole Borromee, dessen Besuch sich sehr lohnen soll. Ich wollte aber weiter fahren.
Der Verkehr war jetzt ziemlich heftig, da hieß es Augen zu und durch. Wobei ich es mir in Italien viel schlimmer mit den Fahrern vorgestellt hatte. Ich behauptete meinen Platz auf der Straße und alle fuhren rücksichtsvoll um mich herum.
In einem kleinen Dorf überholte mich ein Rennradler. Meine Beine waren schon den ganzen Morgen in Topform und so kam es das ich den Rennradler am nächsten Berg wieder überholte! Sicherlich war er gemütlich unterwegs und gab nicht alles, aber das war zu viel! Er zog im Wiegeschritt an mir vorbei und trat auch während der gesamten Abfahrt kräftig in die Pedale.
In Arona ging ich in einen Supermarkt um mir etwas zu Essen für mein Mittagspicknick zu kaufen. Als ich an der Kasse stand merkte ich das ich stank wie ein nasser Fuchs! Ziemlich beschämt versuchte ich mich beim Bezahlen zu beeilen. Heute musste ich meine Wäsche unbedingt waschen, deshalb entschloss ich mich die Etappe etwas zu kürzen um mehr Zeit und Sonne zum Trocknen der Wäsche zu haben.
In Angera machte ich direkt am See meine Mittagspause. Die Sonne schien warm vom Himmel herab und ich ärgerte mich das ich mich heute Morgen für die lange Radhose entschieden hatte. Dann ging es weiter. Hier am östlichen Ufer des Lago Maggiore ging die Straße nicht direkt am See entlang, so hatte ich nur gelegentlich mal einen Blick auf den See. Als ich an dem CP ankam an dem ich für heute Schluss machen wollte, war es mir aber doch noch zu früh. Ich entschied mich bis zum nächsten CP zu fahren. Kilometer um Kilometer fuhr ich die Straße entlang, aber es wollte kein CP kommen. An dem Einsiedlerhof Catharina de Grand Sasso wollte ich ein Besichtigungspause einlegen, jedoch war ausgerechnet heute wegen Renovierungsarbeiten das Gelände geschlossen. Also ging es weiter. Am Nachmittag kam ich dann in Germignaga an. Ich baute mein Zelt auf dem CP auf und wusch gleich meine Wäsche. Diese hängte ich dann noch ein bisschen in die Sonne, in der Hoffnung das bis morgen trocknen würde. Beim Einkaufen in einem großen Supermarkt besserte die Kassiererin meine Urlaubskasse auf, in dem Sie mir auf 50€ rausgab, obwohl ich ihr einen 20€ Schein gegeben hatte.
Nachdem ich gegessen hatte und dazu ein Frankfurter Henninger Pils, das es tatsächlich im hier im Supermarkt gab, getrunken hatte, legte ich mich ins Zelt.

7. Etappe: Germignaga - Dongo (70,1 km)

Morgens um vier wurde ich von beginnendem Regen auf dem Zelt wach. Mein erster Gedanke galt der Wäsche! Also stürzte ich aus dem Zelt und sammelte, die mittlerweile trockene Wäsche ein. Danach wunderte ich mich warum es denn jetzt regnete, sagte doch die Wettervorhersage Sonnenschein voraus.
Gegen 8 Uhr schüttete wie aus Eimern. Na Super! Ich evakuierte meine Sachen Stück für Stück unter das Vordach des Waschhauses. Dann frühstückte ich erst mal. Der Regen legte sich ein wenig, aber aufhören wollte es gar nicht. Nun gut, ich zog also die Regensachen an und fuhr hinaus in den Regen.
Nachdem ich mich in Luino etwas verfranzt hatte war ich wieder auf Kurs. Durch das Tal des Flusses Tresa ging es Richtung Ponte Tresa. Da die Straße gesperrt war musste ich auf die parallel, auf der anderen Flussseite verlaufende, Schweizer Straße ausweichen. An der Grenze hielt mich dann doch tatsächlich der Schweizer Zöllner an und fragte mich ob ich irgendwelche Waren bei mir habe??? Die nächsten Kilometer überlegte ich mir, warum sich die Schweizer und immer nur diese so wichtig tun? In Konstanz ist kein Mensch am Übergang und hier mitten im Nichts sowas...
Ich war so damit beschäftigt das ich mich in Ponta Tresa gegenüber des Grenzübergangs auf eine Bank hockte und versuchte durch Beobachtung heraus zu finden wie die Schweizer kontrollieren. Ich kam zu keinem Ergebnis...
Weiter ging es Richtung Lugano. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört. Kurz hinter Agno ging es noch mal etwas den Berg hoch, dafür dann aber bis Lugano schön bergab. In Lugano fuhr ich erstmal zum Ufer des Luganer Sees um mich zu orientieren. An einer Döner Bude holte ich mir einen Schweizer Döner.
Noch in Lugano ging es in Serpentinen ordentlich den Berg hoch. Natürlich fing es in diesem Moment auch wieder an zu regnen. Schade das die Sicht heute wieder so schlecht war, es hätte sich sicherlich gelohnt. Nun fuhr ich durch einige Tunnel. Der Adrenalin Schub und etwas Rückenwind sorgten dafür das ich mit 40km/h durch die Tunnels sauste. Plötzlich häuften sich wieder die Tankstellen, d.h. Italien naht. Der Schweizer Zöllner lies mich doch tatsächlich ohne anzuhalten ausreisen, kaum zu glauben. Nach einem Tunnel kam die italienische Grenze. Der italienische Zöllner hob die Hand zum Zeichen das ich stehen bleiben sollte. Auch hier! Was wollen die denn??? Passoporto! War das einzige Wort was der streng schauende Zöllner sagte. Erst schaute er sich die Vorderseite genau an und dann die Rückseite. Dann rief er plötzlich: Francoforte! Seine Miene wurde freundlicher und andere Zöllner kamen hinzu. Jetzt wurde ich ausgefragt..welche Route fahre ich, wo bin ich heute gestartet, wo will ich noch hin,... dazwischen klopften sie mir immer wieder anerkennend auf die Schulter! Na das war was. Hat der mich nur angehalten um zu schauen wo ich herkomme...
Wieder bestens gelaunt durch die netten Zöllner strampelte ich mich dem Comer See entgegen. Die Abfahrt nach Menaggio war sehr schön, aber weiterhin sehr schlechte Sicht. Die Orte hier am Comer See wirkten alle viel natürlicher/ursprünglicher auf mich, als noch am Lago Maggiore. Am westlichen Ufer ging es nun Richtung Norden. Wieder durchfuhr ich Tunnel um Tunnel. Ich hatte mich jetzt dran gewöhnt und fand es auch nicht mehr so schlimm. Wenigstens war es trocken und etwas wärmer im Tunnel. Es dauerte nicht lange und ich kam in Dongo an. Ich entschied mich für den CP La Breva. Dieser ist nicht zu groß und hatte eine überdachte Fläche mit Stühlen und Tischen, neben dem ich mein Zelt aufbaute. Der Regen hörte aber zum Glück auf und setzte mich noch etwas an den See.
Am Abend wurde ich von einem Schweizer Ehepaar noch auf einen Kaffee in den Wohnwagen eingeladen. Die beiden hatten auch schon einige Radreisen unternommen und so sprachen wir von unseren Reisen, über die Schweiz, über Deutschland, über unsere Jobs und und und. Es war wirklich ein sehr unterhaltsamer Abend! (Danke noch mal!!!)

8. Etappe: Dongo - Garlate (64,6 km)

Pünktlich zum herauskrabbeln aus dem Zelt, begann es zu regnen. Zum Glück hatte ich das Zelt neben die überdachte Terasse aufgebaut und so konnte ich alles im trockenen zusammen packen. (Der Riss im Zelt hielt übrigens dicht) Ich verabschiedete mich und machte mich wieder auf den Weg. Ich umrundete die Nordspitze des Comer Sees, die landschaftlich uninteressant war, und fuhr dann wieder am östlichen Ufer nach Süden. Ich passierte Colicio und ab Dorio wurde es auch wieder landschaftlich schöner. Leider blieb mir aber die wahre Schönheit des Comer Sees durch das schlechte Wetter verborgen. Es regnete und regnete... In Borgo kaufte ich mir etwas zu Essen. Ich fuhr und fuhr fand aber nichts zum unterstellen und in den Tunnels wollte ich auch nicht unbedingt meine Mittagspause verbringen. In Varenna kaufte ich mir dann ein Fährticket um nach Bellagio überzusetzen. Die Fähre fuhr zuerst nach Menaggio und dann nach Bellagio. Hier ging es ordentlich bergauf. Die Abfahrt war auf Grund des Regens und der recht schmalen Straße mit viel Verkehr auch kein Genuß. Ich hatte mächtigen Hunger aber es wollte keine gescheite Gelegenheit kommen. Dann wurde zum Glück der Regen schwächer und so konnte ich in Onno unter Bäumen, direkt am See endlich meine Mittagspause machen. Die restlichen Kilometer bis nach Lecco vergingen wie im Flug, da ich wieder im Rekordtempo durch die Tunnels sauste. Einer der Tunnels war ziemlich lange, aber wenigstens regnete es hier drinne nicht ;-)
An Lecco fuhr ich nur vorbei, weiter Richtung Süden. In Garlate, das man über eine sehr stark befahrene Straße erreicht wollte ich auf dem CP übernachten. Hier war so viel Verkehr, das ich ganze 7 Minuten warten musste, bis ich die Straße kreuzen konnte! Die Pforte des CP war verschlossen und dann sah ich das Schild. Der CP der laut Campingführer ganzjährig geöffnet hatte, hatte einen Tag zuvor geschlossen! Auch das noch! Ich klingelte wie blöd, aber keiner meldete sich. Gerade als ich wieder losfahren wollte kam doch noch der Besitzer. Dieser war sehr nett und erlaubte mir die eine Nacht auf dem CP zu übernachten. Er gab mir einen Radler Sonderrabatt und so zahlte ich 7€ incl. Dusche. Auch hier hatte ich wieder eine überdachte Sitzgelegenheit neben meinem Zelt.
Später kam noch ein deutsches Pärchen mit Zelt. Die beiden waren mit dem Rucksack zu Fuß unterwegs. Am Abend tranken wir noch ein Bierchen zusammen und schwätzten ein wenig.
Am Abend zog ein kräftiger Nordwind auf und ich hoffte das dieser dei Wolken wegblasen würde.

9. Etappe: Garlate - Orio al Serio (Bergamo Flughafen) (55,1 km)

Der letzte Tag meiner Tour hatte wenig an Höhepunkten zu bieten. Ich bin gegen Mittag von Garlate aus losgefahren. Obwohl ich nur kleine Straßen um Bergamo herum, ausgewählt hatte, war der Verkehr erdrückend. Anfangs war es noch recht bergig und plötzlich war es absolut flach. Der Weg führte mich meist durch Industriegebiete oder Felder. Erwähnensswert war noch, das das Wetter heute wieder sehr schön war und ich meine kurze Hose dadurch doch nicht ganz umsonst mitgenommen hatte. Der Flughafen ist von Süden her gut mit dem Rad zu  erreichen. Probleme hatte ich nur mit der guten Frau am Check In, die unbedingt darauf bestand, das das Rad vom Hänger, das natürlich schon komplett verpackt war, absolut luftleer sein sollte. Argumente halfen mir hier nicht weiter. Ich musste alles aufreißen und die Luft rauslassen. Danach schickte sie mich nochmals zur Durchleuchtung. Vertanden habe ich das alles bis heute nicht. Dafür musste ich nichts für mein Übergepäck bezahlen und das war wiederum wichtiger als das Theater um die Luft. Immerhin hatte ich das doppelte an Gewicht dabei wie erlaubt!
Der Flug mit Ryanair nach Frankfurt/Hahn war wie gewohnt problemlos. In Frankfurt nahm ich dann mein Rad und Hänger unversehrt entgegen.

Damit ging eine tolle Tour, mit sehr starken Eindrücken, einer Menge neuer Erfahrungen und ein paar neuen persönlichen Bestleistungen zu Ende.

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©  Tobias Dick 01/2003